Kennen Sie eine Sportart, die über alle Altersgrenzen hinweg Jung und Alt vereint, die man zum Spaß als Freizeitbeschäftigung ebenso wie professionell als Broterwerb betreiben kann, die Menschen zusammenführt, ohne das deren sportlich unterschiedlichen Fertigkeiten sie gleichzeitig trennt, die von keinem Wetter und keiner Jahreszeit beeinflusst wird? In der Tat, diese Bedingungen schränken
die Auswahl dramatisch ein. Sie haben es längst erraten – wir reden über Billard.
In jeder größeren Stadt sind Billardcafes zu finden und sie sind nicht nur zu den Wochenenden zu einem Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Dort wird entweder aus Spaß gespielt oder auch um seine Fähigkeiten und Skills zu verbessern und auszubauen. Obwohl in fast allen Billardcafes Queues und Zubehör für die Spieler kostenlos zum spielen angeboten wird, sieht man es immer häufiger, dass sogar Hobbyspieler ihr eigenes Equipment benutzen. In der Regel stehen in einem Billardcafe zwischen 2-4 Billardtische, 1-2 Snookertische und in selten Fällen auch ein Caramboltisch.
Zählt man alle möglichen Spielarten des Billards, dann erreicht man schnell bis zu 35 verschiedene Varianten. In Deutschland sind die populärsten jedoch Poolbillard, in einigen Fällen Snooker und in ganz seltenen Fällen Carambolage.
Die nationalen und internationalen Verbände (z.B. Deutsche Billard Union e.V) schreiben nicht nur die Spielregeln vor, sondern haben natürlich auch die Größen der Billiardtische genau definiert. Da nicht zwangsläufig alle Hobbyspieler alle Regeln kennen, hängen diese fast immer in den Billardcafes aus. Immer seltener aber durchaus noch anzutreffen sind auch Tische in den kleinen Kneipen.
Dort werden die Bälle z.B. durch Münzeinwurf freigegeben. Die bessere Qualität der Billardtische findet man natürlich in den Cafes und vor allem in den Billardclubs. Essen und Trinken ist selbstverständlich erlaubt, wenn auch nicht direkt am Tisch, aber Rauchen kann man dank oder wegen des Nichtrauchergesetztes fast nur noch in den Clubs.